Dr. med. Birgit Kunze
Fachärztin für Dermatologie, Allergologie, Phlebologie und Venerologie
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Herpesinfektion
Der Lippenherpes und die Herpesinfektion der äußeren Geschlechtsorgane (Herpes genitales) sind lokal begrenzte Infektionen durch Viren der Herpesgruppe.

Der Lippenherpes wird durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 hervorgerufen, der Genitalherpes durch das Herpes-simplex-Virus Typ 2. Meist wird der Erreger durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt übertragen; beim Genitalherpes meist durch Geschlechtsverkehr, beim Lippenherpes auch durch Tröpfcheninfektion (z.B. Anhusten).
Die Viren bleiben ein Leben lang im Körper erhalten. Häufig lösen Fieber, Stress, starke Sonneneinstrahlung oder andere Faktoren einen erneuten Krankheitsschub aus.

Innerhalb weniger Stunden kommt es zum Auftreten stecknadelkopfgroßer Bläschen, die zunächst mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt sind und in der Regel immer am selben Ort entstehen. Juckreiz und Spannungsgefühl gehen der Entwicklung der Bläschen oft voraus. Dann entwickelt sich ein brennender Schmerz, der sehr heftig sein kann. Die Bläschen sind äußerst ansteckend. Nach dem Aufplatzen der Bläschen entwickeln sich Krusten, bevor es zur Abheilung ohne Narbenbildung kommt.