Dr. med. Birgit Kunze
Fachärztin für Dermatologie, Allergologie, Phlebologie und Venerologie
Oldesloer Straße 2a | 22457 Hamburg | Tel: 040 - 550 10 92
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Hyposensibilisierung
Hyposensibilisierung bedeutet, eine Allergie durch regelmäßige (subkutane) Spritzen abzuschwächen.
Dies empfehlen wir Ihnen, wenn Sie Allergiestoffe (Allergene) wie Pollen, Hausstaubmilben oder Insektengift nicht ausreichend meiden können und eine Behandlung mit Medikamenten unbefriedigend ist.
Bei der Mehrzahl der Behandlungen tritt eine Besserung der Beschwerden ein. Der Erfolg ist umso besser, je gründlicher die Allergene, wie beispielsweise Milben, während der Spritzenbehandlung gemieden werden.
Die Hyposensibilisierung erzeugt keine neuen Allergien, sie verhindert nicht, dass sich andere neue Allergien genauso oft wie ohne Hyposensibilisierung bilden.
Die Behandlung ist zeitaufwendig. Sie erstreckt sich über mindestens 3 Jahre. Daher verlangt sie von Ihnen ein hohes Maß an Mitarbeit. Nehmen Sie an der Behandlung nur dann teil, wenn Sie ganz sicher sind, die Zeit und Zuverlässigkeit für diese Behandlung aufzubringen. Denn bei unregelmäßiger Mitarbeit muß die Behandlung eventuell abgebrochen werden. Dann behalten Sie nicht nur Ihre Allergie, es entstehen Ihrer Krankenkasse auch verlorene Kosten bis über 500,-. Denn die gesamten Behandlungskosten dieser anerkannten Heilmethode werden von der Kasse übernommen.

Wenn diese Behandlung bei Ihnen durchgeführt wird oder werden soll, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Erscheinen Sie regelmäßig zu den vom Arzt empfohlenen Terminen. Größere Zeitabstände zwischen den Spritzen zwingen den Arzt, die Menge der gespritzten Lösungen herabzusetzen, wodurch der Erfolg in Frage gestellt wird.
  • Berichten Sie vor jeder neuen Spritze, wie Sie die vorhergehenden Spritze vertragen haben. Teilen Sie auch mit, ob Sie Arzneimittelbehandlungen geändert haben (bisherige Medikamente weggelassen, neue Medikamente einnehmen) oder ob Sie eine Impfung erhalten haben. Geben Sie an, ob Sie das Gefühl haben, an einem Infekt erkrankt zu sein, insbesondere, ob Sie Fieber haben. Auch eine Schwangerschaft muß unbedingt angegeben werden.
  • Nach der Spritze müssen Sie unbedingt mindestens 30 Minuten warten und sich sofort beim Arzt, der Arzthelferin melden, wenn Sie Jucken, Hautausschlag, Atemnot, Husten, Unwohlsein, Schwindel, Herzklopfen oder andere Beschwerden bemerken. Denn diese Beschwerden können eine Nebenwirkung der Spritze sein, die sofort behandelt werden muß.
  • Nach der Wartezeit von 30 Minuten kommen Nebenwirkungen nur noch selten vor. Gelegentlich kommt es zu Müdigkeit, bei der Sie nur eingeschränkt oder gar nicht fahrtüchtig sind.