Dr. med. Birgit Kunze
Fachärztin für Dermatologie, Allergologie, Phlebologie und Venerologie
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Pilzerkrankungen von Haut und Nägeln
Etwa jeder dritte Deutsche leidet an einer Haut und/oder Nagelmykose des Fußes - oft ohne es zu wissen.
Häufigste Erreger sind Dermatophyten, aber auch Hefe- und Schimmelpilze spielen eine Rolle.

Fußpilz ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern ein ernstzunehmendes Krankheitsbild:
Einerseits wegen der Ausbreitungs- und Ansteckungsgefahr, andererseits wegen der Beschwerden, die eine Mykose bereiten kann. So berichten viele Patienten über Juckreiz, Schmerzen, eine erschwerte Nagelpflege und Beschwerden beim Gehen. Und viele schämen sich ihrer hässlich verfärbten, verdickten und hyperkeratotischen Nägel und fühlen sich deshalb im Privat- und Berufsleben eingeschränkt.

Pilze findet man überall. Die Benutzung öffentlicher Duschen, Schwimmbäder, Turnhallen, Fitnessstudios etc. gilt als besonderer Risikofaktor. Aber auch die familiäre Disposition, Fußfehlstellungen, Verletzungen und Diabetes mellitus sind Risikofaktoren für die Entstehung einer Fußmykose.

Eingewachsener Nagel (Unguis incarnatus)
Zur Entstehung einer Nagelfalzentzündung (Paronychie) mit nachfolgendem Unguis incarnatus tragen verschiedene Faktoren bei:
  • Nageldysplasien wie Rollnägel und Uhrglasnägel
  • Fehler bei der Nagelpflege (Ausschneiden der Nagelecken)
  • Ungeeignetes Schuhwerk (zu eng, zu spitz, zu hohe Absätze, Schuhe, die zu wenig Halt bieten, luftundurchlässige Schuhe).
  • Übermäßige lange Zehe
  • Fußfehlformen, etc.
Ungünstig ist es, den Nagel halbrund zu schneiden oder die Ecken auszuschneiden. Häufig bleibt dann nämlich tief im Nagelfalz ein Nagelsporn stehen, der sich bei weiterem Nagelwachstum in die Weichteile vorschiebt:
Eine Paronychie entsteht, der häufig ein Unguis incarnatus folgt.